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KfW 40 QNG vs. KfW 55: Warum der Standard für Kapitalanleger entscheidend ist

14. Mai 2026·5 Min. Lesezeit

„KfW 55" galt jahrelang als Maßstab für geförderten Neubau. Für Kapitalanleger ist dieser Standard heute kein Thema mehr – und genau das ist die entscheidende Botschaft.

Kurzer Rückblick: Warum „KfW 55" für Anleger keine Rolle mehr spielt

Die staatliche Neubauförderung für das Effizienzhaus 55 wurde bereits im Januar 2022 eingestellt. Seit 2023 fördert die KfW Neubauten nur noch über das Programm „Klimafreundlicher Neubau" (KFN) – und das setzt mindestens ein Effizienzhaus 40 mit QNG-Siegel voraus. Wer heute von förderfähigem Neubau spricht, meint also faktisch KfW 40 QNG.

Was KfW 40 QNG bedeutet

Zwei Dinge stecken in dem Begriff:

Warum der Standard über Ihre Rendite entscheidet

Für Kapitalanleger hängen an genau diesem Standard zwei handfeste finanzielle Vorteile, die ein gewöhnlicher Neubau nicht bietet:

KriteriumKfW 40 QNGStandard-Neubau
KfW-Förderkredit bis 150.000 € je Wohnung (zinsgünstig)janein
Sonderabschreibung § 7b EStG (20 % in 4 Jahren)janein
QNG-Nachhaltigkeitssiegel / ESG-konformjanein
Niedrige Energie- und Nebenkostenstarkteils
Degressive AfA § 7 Abs. 5a (5 % p. a.)jaja

Den entscheidenden Unterschied machen also Förderkredit und Sonderabschreibung – beide sind an das QNG-Siegel geknüpft. Hinzu kommt die ESG-getriebene Nachfrage: Nachhaltige Neubauten sind bei bonitätsstarken Mietern und bei einem späteren Verkauf gefragt.

Für den Kapitalanleger ist der Förderstandard kein technisches Detail, sondern der Hebel, der über Förderkredit, Steuervorteil und Wertstabilität entscheidet.

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Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und stellt keine Steuer-, Rechts- oder Anlageberatung dar. Die steuerliche Wirkung hängt von Ihrer individuellen Situation ab. Stand: Mai 2026.